Montag, 30. Mai 2016

Federispitz 1865 m

21. Mai 2016



Gegen 10:30 Uhr wanderten Michael und ich in Weesen am Walensee los. Über Chapfenberg und Salen wanderten wir bis zur Alp Unter Fiderschen. Im Weide- und Waldgelände ging es dann weiter zur höher gelegenen Alp Ober Fiderschen. Über viele Wegkehren gelangten wir in die Mulde des Fiderschenbodens. Das letzte Stück bis auf den Grat stiegen wir im steilen Schneehang hinauf. Via Vorgipefel erreichten wir schliesslich das Gipfelkreuz des Federispitz. Die Aussicht war traumhaft und wir genossen sie eine ganze Weile. Beim Abstieg wanderten wir am Vorgipfel weiter über den Plättlispitzgrat hinab zur Alp Näten. Via Kapuzenberg und Stalden gelangten wir zurück nach Weesen. Was für ein toller Tag auf dem Weesener "Hausberg".


Freitag, 13. Mai 2016

Sustenhorn 3503 m + Gwächtenhorn 3420 m

05. + 06. Mai 2016

























Donnerstag fuhren Michael und ich in Richtung Sustenpass und parkierten beim Steingletscher. Bei strahlendem Sonnenschein mit jedoch teils heftigem Wind stiegen wir über das Chööbärgli auf den Steingletscher. Weiter ging es durch den ersten und zweiten "Bruch" auf die Gletscherfläche auf ca. 2800 m und von dort ziemlich eben zur Tierberglihütte. Der Wind pfiff nur so um die Hüttenecken und wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Gegen Abend legte sich der Wind, so dass wir nach dem Nachtessen einen wunderschönen Sonnenuntergang draussen geniessen konnten.
Freitag Morgen klingelte der Wecker um 6 Uhr. Wir frühstückten in Ruhe und gingen gegen 7:30 Uhr bei der Hütte los. Der Gletscher war komplett zu, so dass wir mehr oder weniger direkt Richtung Sustenlimi aufsteigen konnten. Über die Westflanke stiegen wir mit den Ski auf bis zum Gipfel des Sustenhorn. Nach einer kurzen Pause mit tollem Panorama fuhren wir auf derselben Route wieder ab in Richtung Sustenlimi. Hier machten wir eine ausgiebige Pause und stiegen dann über den breiten Rücken auf zum Gipfel des Gwächtenhorn. Wir fanden den Gipfel noch schöner als den des Sustenhorn und genossen die wundervolle Aussicht bis zum Matterhorn und Mont Blanc. Auf der Aufstiegsroute fuhren wir komplett ab bis zum Startort am Hotel Steingletscher. Was für eine tolle Tour!





Donnerstag, 24. März 2016

Tödi 3614 m

18. + 19. März 2016


















Freitag Mittag holten Michael und ich Ueli am Bahnhof Glarus ab und fuhren zusammen nach Tierfehd. Wir konnten direkt von Tierfehd durch das schöne Tal über Vorder und Hinter Sand mit Skiern aufsteigen. Die letzten 150 - 200 Hm von Tentiwang über Bifertenalpeli waren nochmals richtig steil und anstrengend mit den Skiern auf dem Rücken geschnallt. Nach einem leckeren Nacht-essen gingen wir schon bald schlafen.
Samstag Morgen klingelte der Wecker schon um 04:20 Uhr. Nach dem Frühstück ging es ca. 05:30 Uhr los. Von der Hütte querten wir zuerst ein kleines Stück Richtung Bifertenfirn und stiegen auf den Gletscher ab. Links ausholend durch den 1. Gletscherbruch und von den Felsen unterhalb des Bündner Tödis stiegen wir auf bis zur Schneerus. Hier schnallten wir die Ski auf den Rucksack und stiegen mit Steigeisen die Schneerus hinauf (2807 m). Von hier aus ging es problemlos weiter bis auf den Gipfel, auch wenn sich der Weg doch noch sehr hinzog. Das Panorama vom Tödi ist einfach überwältigend! Nach kurzer Gipfelrast fuhren wir auf derselben Route wieder hinunter. Im Schneerus schnallten wir abermals die Ski auf den Rücken und stiegen mit Steigeisen ab. Knapp 3000 Hm später kamen wir ziemlich erschöpft, aber glücklich wieder in Tierfehd an. Eine Traumtour!













Mittwoch, 16. März 2016

Adlerpass 3789 m

04. - 06. März 2016



Freitag Nachmittag reisten Ueli und ich schon nach Saas Fee an. Von der Bergstation der Felskinnbahn ging es über das Egginerjoch zur Britanniahütte 3030 m. Am Abend war schon bald klar, dass das Wetter morgen nicht gut sein würde und das geplante Rimpfischhorn nicht machbar sein wird. Wir genossen dann also den Abend mit gutem Essen und Wein auf der Hütte und schliefen Samstag aus bis 8 Uhr. Den Tag verbrachten wir bei Schneesturm und Null Sicht mehr oder weniger in der Hütte, mittags bestiegen wir kurz das Klein Allalin 3070 m. Am späten Nachmittag rissen die Wolken langsam auf und es gab wunderschöne Stimmungen.
Sonntag Morgen gingen wir um kurz vor 7 Uhr bei wolkenlosem Himmel los. Wir fuhren auf den Hohlaubgletscher ab und gingen horizontal über dessen Zunge hinweg an den Fuss eines Felsvorsprungs 3150 m auf den Allalingletscher. Am NW-Rand des Gletschers und parallel zur Ostwand des Rimpfischhorns stiegen wir auf den Adlerpass 3789 m. Wir machten hier das Skidepot und zogen die Steigeisen an. Auf den ersten Metern des Grates mussten wir die Tour abbrechen, da hier in dem steilen Stück das blanke Eis einfach zu gefährlich war. Wir machten eine Pause ganz alleine (!) auf dem Adlerpass und genossen die Aussicht nach Zermatt. Auf der Aufstiegsroute fuhren wir wieder ab und gelangten nach kurzen Gegenanstieg wieder zur Britanniahütte. Wir tranken noch etwas und fuhren dann über Egginerjoch und Felskinnbahn hinunter nach Saas Fee.













Sonntag, 21. Februar 2016

Kamor 1751 m

20. Februar 2016

Kleine Ausweichskitour wegen der nicht so guten Wetterbedingungen auf den Kamor. Eigentlich wollten wir (Ueli, Carina, Mariano und ich) auf den Hohen Kasten, aber kurz vor dem Gipfel des Kamor blies der Wind so stark und die Sicht war fast Null, so dass wir die Tour abbrachen. Trotzdem genossen wir die Tour und einfach draussen unterwegs zu sein.










Mittwoch, 17. Februar 2016

Gaishorn 2247 m

14. Februar 2016

























Sonntag Morgen wurden Michael und ich wieder um 9 Uhr am Hotel abgeholt. Start heute war der Tannheimer Ortsteil Kienzen (1091 m). Wir stiegen durch das Älpelestal auf bis zur Älpele Alp (1526 m). Aus dem flachen Boden der Alpe querten wir die Hänge des Schnurschrofens entlang und gelangten schliesslich in das weite Kar unter der Nordflanke des Gaishorns. Nun begann der steile Aufstieg zum Kamm des Gaishorns, dem Gaiseck (2212 m). Am Gaiseck deponierten wir die Ski und stiegen zu Fuss über den Grat mit beeindruckenden Tiefblicken auf zum Gipfel. Die Rundumsicht war traumhaft. Nach einer kurzen Pause stiegen wir wieder hinab zum Skidepot und fuhren auf derselben Route in meistens tollem Pulverschnee ab zum Parkplatz. Wieder eine tolle Tour mit einer super Truppe!