Montag, 22. September 2014

Barrhorn 3610 m

20. + 21. September 2014

























Samstag Morgen fuhren Stephan und ich früh mit dem Zug über Visp nach Kalpetran im oberen Mattertal. Man steigt hier direkt auf die Gleise aus dem Zug aus, egal ob gerade ein anderer Zug vorbeifährt... Mit zwei kleinen Seilbahnen ging es weiter nach Embd und Schalb. Von hier aus wanderten wir los, ziemlich dem Embdbach entlang über AUgstbordstafel bis zum Augstbordpass. Auf dem Pass verweilten wir nicht lange, da hier ein heftiger kalter Wind drüber blies. Wir stiegen also erst ein gutes Stück ins Turtmanntal ab bevor wir eine Pause zur Stärkung machten. Wir genossen die Sonne und Stille und gelangten dann bald auf den Panoramaweg zur Turtmannhütte. Panoramaweg klingt gemütlich, ist er aber nicht. Dafür ein schönes Panorama. Ein stetiges Auf und Ab über Stock und Stein und noch ein letzter steiler Anstieg von knapp 250 Hm und wir kamen gegen 17 Uhr auf der Hütte (2519 m) an.

Sonntag hiess es wieder früh aufstehen, da wir das Frühstück um 5 Uhr gewählt hatten. Wie sich später herausstellte war das die beste Entscheidung. Wir liessen es langsam angehen und wanderten um 6:15 Uhr noch mit Stirnlampe los. Schon bald gelangten wir ins Gässi und mussten ein gestuftes Felscouloir durchqueren, was aber gut mit Eisenbügeln und Seilen gesichert war. Wir folgten weiter dem Weg über die Moräne des Brunegg-Gletschers bis zum Schöllijoch (3343 m). Es hatte angefangen zu schneien und ein eisiger Wind wehte uns um die Ohren. Der teils sehr steile Weg verlief weiter links von dem Grat bis aufs Üsser Barrhorn (3610 m). Die letzten Meter im Aufstieg konnten wir schon bei Sonnenschein zurücklegen, und als wir auf dem Gipfel ankamen war der Himmel über uns fast komplett aufgerissen. Ein echtes Gipfelglück! Nach einer Pause und dem Geniessen des tollen Panoramas stiegen wir auf gleicher Route ab bis zur Turtmannhütte. Inzwischen hatte es wieder zugezogen und angefangen zu schneien, weiter unten zu regnen. Kurz unterhalb der Hütte rief ich das Ruftaxi an und wir legten die letzte Stunde Abstieg bis Vorder Sänntum im Eiltempo zurück, um nicht eine Stunde länger warten zu müssen. Wir wurden bis nach Oberems gefahren und nahmen dort die Seilbahn ins Tal nach Turtmann. Von dort aus ging es mit dem Bus und Zug wieder nach Hause. Danke Stephan für die schöne Tour!









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