Sonntag, 27. Juli 2014

Nadelhorn 4327 m

26. + 27. Juli 2014
























Hochtour mit dem SAC Uto auf das Nadelhorn.
Treffpunkt war Samstag Morgen um 7:45 Uhr am HB Zürich und von dort ging es mit dem Zug und Postauto nach Saas Fee. Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant ging es mit der Luftseilbahn zur Hannigalp (ca. 2340 m). Auf einem Wanderweg legt man die ersten 500 Hm zurück bis man an den Fuss einer Felsrippe gelangt. Über diese Rippe steigen wir in leichten Felsen, immer wieder mit Kabeln und Trittstiften versehen, auf zur Mischabelhütte (3329 m). Die Hütte ist wunderschön gelegen am Ostgrat der Lenzspitze direkt über den Dächern von Saas Fee.

Sonntag hiess es früh aufstehen, der Wecker klingelte bereits um 3:40 Uhr. Nach dem Frühstück liefen wir gegen 4:45 Uhr bei leichtem Schneefall los. Von der Hütte führt ein Weg über eine Rippe hinauf bis auf den Hohbalmgletscher. Auf ca. 3600 m betraten wir den Gletscher und querten diesen oberhalb der Spalten bis zum Schneehang, der zum Windjoch (3850 m) führt. Vom Windjoch aus folgten wir dem Grat bis zum Gipfel. Leider herrschte genau am Gipfel Nebel, so dass uns die tolle Aussicht verwehrt blieb. Wir stiegen wieder ab bis zum Windjoch und machten dort eine ausgiebigere Pause. Immer wieder konnte man nun den Gipfel des Nadelhorns durch die vorbeiziehenden Wolken und Nebel sehen. Im Sonnenschein ging es dann wieder über den Gletscher zur Hütte. Nach einer weiteren Stunde Pause und Stärkung stiegen wir weiter ab bis zur Hannigalp und nutzten für die letzten Höhenmeter die Luftseilbahn bis nach Saas Fee.
Eine Getränkerunde von Raphael für seinen ersten 4000 er rundeten die tolle Hochtour ab!







Sonntag, 25. Mai 2014

Wildhuser Schafberg (Vorgipfel) 2363 m

24. Mai 2014
























Treffpunkt war Samstag Morgen in Wildhaus. Ueli und Sarah erwarteten uns (Christine und mich) schon. Für die ersten 250 hm nahmen wir die Gondelbahn bis nach Gamplüt zur Hilfe. Wir querten unter der Schafbergwand in Richtung Wildhuser Schafboden. Immer wieder machten uns Wolken und Nebel die Aussicht zunichte. In der Senke bis zum Ober Wildhuser Schafboden lag noch mehr Schnee als erwartet, aber man konnte gut hindurchgehen. Oben verlor man dann quasi die Orientierung, da hier dickster Nebel herrschte und wir machten einen Riesenbogen um den eigentlichen Weg. Kurz klarte es komplett auf und wir sahen die Wegweiser auf dem Schafbergsattel stehen. Unser eigentliches Vorhaben, den Wildhuser Schafberg durch die Ostwandrinne zu besteigen, konnten wir nicht durchziehen, da wir den Einstieg wegen neuem dichten Nebel nicht sehen konnten. So beschlossen wir über den Normalweg auf den Gipfel zu steigen. Auf dem Vorgipfel angekommen genossen wir die Sonne und das Schauspiel der durchziehenden Wolken mit mehr mal weniger Aussicht. Einfach toll!
Nach dem steilen Abstieg freuten wir uns über ein kühles Getränk! Den Rest der Strecke von Gamplüt nach Wildhaus benutzten wir Trottinetts.










Sonntag, 11. Mai 2014

Strahlhorn 4190 m

10. + 11. Mai 2014
























Samstag querten Ueli, Oliver und ich das Stück vom Mittelallalin zur Britanniahütte.
Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang am Sonntag mussten wir die Skitour auf das Strahlhorn etwa 100 m unterhalb des Adlerpasses abbrechen, da das Wetter früher als vorhergesagt umschlug und ein regelrechter Sturm aufkam, der uns teilweise fast von den Beinen riss. Mit kurzem Zwischenstopp in der Britanniahütte konnten wir aber sehr gut bis nach Saas Fee abfahren.
Wir kommen nächsten Winter wieder...

Montag, 31. März 2014

Gemsfairenstock 2972 m + Clariden 3267 m

29. + 30. März 2014
























Samstag Morgen starteten wir (Christine, Ueli und ich) zur Skitour in den Glarner Alpen. Wir nahmen die kleine Seilbahn vom Urnerboden zum Fisetenpass und stiegen bei strahlendem Sonnenschein auf zum Gipfel des Gemsfairenstock. Dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die Nordwestwand des Tödis. Wir verweilten allerdings nicht allzu lange, da ein richtiger Sturm blies. Auf der südlichen Seite fuhren wir ab bis zur Claridenhütte und liessen uns die redlich verdienten Spätzli schmecken.




Am Sonntag hiess es früh aufstehen und das noch zusätzlich zur Uhrumstellung auf Sommerzeit. Ein kurzes Frühstück und schon standen wir wieder auf den Skiern. Beim Aufstieg genossen wir ein herrliches Farbenspiel der aufgehenden Sonne. Es wurde immer wärmer, so dass wir auf dem Gipfel des Clariden im T-Shirt standen. Wir genossen die tolle Rundsicht bei absoluter Windstille.
Um die Claridenüberschreitung perfekt zu machen, nahmen wir den Abstieg über das Iswändli. Ein mit Ketten gesicherter Felsgrat führt auf den Claridenvorgipfel und dann über das Iswändli hinab Richtung Klausenpass. Die Schneebedingungen bei der Abfahrt waren leider nicht so gut, aber wir konnten doch bis kurz vor Urnerboden die Ski anbehalten.
Eine absolut tolle Tour!








Sonntag, 9. März 2014

Gross Chärpf 2794 m

08. März 2014
























Skitour auf den Gross Chärpf als Spontantour mit Bergpunkt. 
Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Bei traumhaftem Wetter ging es oberhalb von Elm los, 1600 hm bis auf den Gipfel. Die letzten 60 hm mussten ohne Ski erklettert werden und so standen wir nach knapp 4,5 Stunden mit kleineren Pausen alleine oben auf dem Gipfel. Eine super Rundsicht!
Als Abfahrt nahmen wir eine Variante zum Aufstieg mit nochmals gut 100 hm Gegenanstieg.
Zur Belohnung gab es noch sauren Most auf der Skihütte Obererbs.





Dienstag, 4. Februar 2014

Leuggelstock 1721 m

01. Februar 2014
























Eine tolle Skitour mit dem Sac Uto auf den Leuggelstock im Glarner Land. Durch den Föhn hatten wir die ganze Tour über noch tolles Wetter während in der Ferne die dichten Wolken das schlechtere Wetter ankündigten. 


 
 

 



Montag, 20. Januar 2014

Pazolastock 2740 m


18./19. Januar 2014


...oder durch die weisse Wüste könnte es heissen. Die Wetteraussichten waren nicht die Besten, aber trotzdem machten Ueli, Melanie und ich uns auf den Weg zum Oberalppass. Dort genehmigten wir uns erstmal noch einen Kaffee bevor wir die Felle aufzogen und die Ski anschnallten. Die erste Etappe Anstieg geschafft, machten wir die Erfahrung wie es ist mit Fellen und offener Bindung abzufahren. Der zweite Teil wurde immer ungemütlicher und gar oben bei der Hütte kurz vorm Pazolastock stürmisch und eisig. Nach kurzer Pause demontierten wir die Felle und genossen herrliche Abfahrten auf menschenleeren teils unberührten Hängen. Auf dem letzten Stück bis zur Maighelshütte war dann noch ein kleiner Anstieg zu bewältigen. Zufrieden und hungrig nach diesem schönen Tag liessen wir uns erstmal heisse Schoggi und Nusskuchen schmecken. Die hatten wir uns jetzt verdient.
Nach dem Nachtessen blieben wir noch ein wenig länger sitzen als das in Hütten normalerweise so üblich ist mit der Gewissheit erst um 7:30 Uhr aufstehen zu müssen. Ein lustiger Abend nach einem gelungenem Tag!

Am nächsten Morgen war das Wetter nicht besser geworden. Eher im Gegenteil, auf den Berggipfeln stürmte es und die Sicht lies auch zu wünschen übrig. Ganz abgesehen von der Lawinengefahr. Also beschlossen wir in aller Ruhe nach Tschamut abzufahren und gönnten uns in Andermatt noch eine Pizza bevor es zurück nach Hause ging.