Dienstag, 20. Januar 2015

Girenspitz 2369 m

18. Januar 2015






















Bei Traumwetter, aber eisigen Temperaturen starteten Ueli, Oliver und ich früh morgens in St. Antönien. Eigentlich war der Schafberg geplant, aber bei den Bedingungen entschieden wir uns für den Girenspitz. Eine absolut richtige Entscheidung, der Gipfelhang war perfekt und die Abfahrten im unverspurten Pulverschnee ein Traum! Mit einem kleinen Gegenanstieg verlängerten wir unsere Abfahrt und genossen im Tal dann noch einen Kaffee im Sonnenschein.









Samstag, 10. Januar 2015

Sunnehöreli (Chämmli) 2246 m

10. Januar 2015

























Die erste Skitour der Saison ging mit dem SAC Uto auf das Chämmli. Eigentlich wollten wir auf das Sunnehöreli, einen Hügel weiter. Aber da der Föhn auf dem Gipfel so stark blies und der weitere Weg sehr unter Schneemangel litt, begnügten wir uns mit dem Gipfel des Chämmli. Alles in allem waren die Verhältnisse wie im Frühling, aber wir haben das Beste rausgeholt und das schöne Wetter genossen.







Sonntag, 19. Oktober 2014

Silberplatten 2158 m + Säntis 2501,9 m

19. Oktober 2014



















Bei wiederum traumhaftem Wetter beschlossen Ueli und ich den Silberplatten zu besteigen. Wir trafen uns an der Schwägalp und fuhren mit der Säntisbahn bis zur Stütze II. Von dort aus wanderten wir gemütlich über die Karrenfelder hinab zur Tierwis, wo wir noch einen Kaffee tranken. Weiter zum Silberplattensattel und über Felsen hoch zum Gipfel des Silberplatten. Ganz alleine hier oben genossen wir die traumhafte Rundsicht. Als sich dann doch noch der eine oder andere Wanderer auf den Gipfel verirrte, gingen wir wieder runter, zurück über Tierwis und über die Himmelsleiter auf den Säntis. Auch wenn es für uns zu viele Leute auf dem Säntis hatte, ist die Aussicht einfach super. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir mit der Säntisbahn wieder runter auf die Schwägalp.





Montag, 13. Oktober 2014

Gross Spannort 3198 m

11. + 12. Oktober 2014


Samstag Mittag wanderten wir (Ueli, Oliver und ich) in Engelberg an der Talstation der Fürenalpbahn los. Der Aufstieg zur Spannorthütte (1956 m) war durch das schwüle Wetter sehr schweisstreibend und im oberen Drittel sehr steil. Aber der Besuch der Hütte lohnt sich. Sie ist wunderschön gelegen direkt unter dem Schlossberg und Spannortgipfel. Wir genossen die selbstgemachten Birnenwähen mit Kafi Lutz und zum Abendessen leckere Älplermagronen.

Am Sonntag klingelte um 4:45 Uhr der Wecker und nach dem Frühstück ging es um 5:30 Uhr los. Auf blau-weiss markiertem Steig ging es zunächst steil in die südöstlich gelegene Schlossberglücke (2627 m). Perfektes Timing, denn die Sonne kündigte sich mit rötlichem Himmel am Horizont an. Hier betraten wir den Glatt Firn und umrundeten in weitem Bogen den Gross Spannort bis ins Spannortjoch. Vom Joch gelangten wir ins Einstiegscouloir, über eine Felsstufe hoch und auf einem Geröllband in die Felsen. In gut gestuftem Fels ging es weiter nach oben auf einen Schuttrücken und auf Wegspuren zur zweiten Felsstufe, die durch einen Kamin überwunden wird. Nach einem weiteren Geröllfeld folgte die dritte Stufe bevor das anschliessende Firnfeld zum Gipfel führt. Wir genossen den Gipfel ganz für uns alleine mit tollen Tiefblicken in alle Richtungen. Der Abstieg erfolgte bis zum Spannortjoch auf demselben Weg, wobei wir an drei Stellen abseilten. Über den Glatt Firn stiegen wir erst Richtung Schwarz Stöckli, dann Richtung Graw Stock ab. Am Ende des Gletschers blies der Föhn dermassen, dass es uns fast von den Beinen riss. Schon bald trafen wir auf den blau-weiss markierten Weg zur Kröntenhütte. Die letzten 900 Hm bis nach Bodenberg waren sehr mühsam und wir waren froh, dass uns ein Alpentaxi nach Erstfeld brachte. Wieder mal eine geniale Tour!











Sonntag, 5. Oktober 2014

Gross Schärhorn 3295 m

04. Oktober 2014

























Weil das Wetter für Sonntag sehr unsicher war, entschlossen wir uns für eine Tageshochtour, obwohl wir erst spät starten konnten. Von der Klausenpasshöhe wanderten wir (Ueli, Oliver und ich) auf gut markiertem Wanderweg vom Unterst Band zum Mittlerst und Oberst Band. Weiter folgten wir den Steinmännli bis zum Iswändli (2872 m). Hier legten wir unsere Steigeisen an und es ging weiter mit Seil und Pickel hinauf zum Chammlijoch (3021 m). Nun folgte ein Abstieg bis zum Südsporn des Chammlihoren auf ca. 2800 m. Man hörte immer wieder den Schnee vom Gletscher zusammensacken, ein eigenartiges Geräusch. Um die Chammlihoren herum ging es über den Hüfifirn leicht ansteigend bis zur Chammlilücke (2854 m). Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter auf dem Ostgrat des Schärhorns. Für eine kurze Zeit zogen wir die Steigeisen aus, mussten aber bald feststellen, dass der Schnee vor allem auf der Schattenseite sehr hart war und es besser war sie wieder anzuziehen. Auch auf der Flanke lag genug Schnee, so dass man gut aufsteigen konnte. Im oberen Abschnitt noch durch einiges Geröll und wir standen allein auf dem Gipfel (3295 m). Die Aussicht war traumhaft!
Der Abstieg folgte über die gleiche Route, wobei es der Gegenanstieg zum Chammlijoch in sich hatte. Die letzten 1,5 Stunden mussten wir im Dunkeln zurücklegen, wobei wir noch etwas an Zeit verloren. 
Die Pizza in Linthal hatten wir uns wohl verdient! Was für eine spezielle schöne Tour.









Dienstag, 30. September 2014

Engelberger Rotstock 2818 m

27. September 2014

























Von der Seilbahnstation Chrüzhütte wanderten wir (Christine, Jochen und ich) los. Über einen guten Bergweg ging es über Räckholteren zum breiten Sattel der Bannalper Schonegg (2250 m). Von dort kommt man leicht absteigend zu schönen, teilweise verkarsteten Ebene im Nordosten des Ruckstocks. Wir wanderten um eine Geländerippe herum und stiegen über plattige Felsen und kurze, gesicherte Aufschwünge zur Einsattelung des Rot Grätli (2559 m) auf. Von hier aus mussten wir ein klein wenig absteigen um in den von der Rugghubelhütte ansteigenden Weg einzumünden. Über Geröll bis zur Engelberger Lücke (2686 m) und weiter über vereinzelte Wegspuren gelangten wir zum Rotstock- Gipfel. Die Aussicht ist grandios und wir genossen das Panorama über eine Stunde lang. Der Abstieg folgte wieder über die Engelberger Lücke, dann zuerst über Karstgelände und später über Wiesen zur Rugghubelhütte. Eine kurze Erfrischung und weiter ging es bergab bis zur Bergstation Ristis. Mit der Gondel ging es ins Tal zurück nach Engelberg.






Montag, 22. September 2014

Barrhorn 3610 m

20. + 21. September 2014

























Samstag Morgen fuhren Stephan und ich früh mit dem Zug über Visp nach Kalpetran im oberen Mattertal. Man steigt hier direkt auf die Gleise aus dem Zug aus, egal ob gerade ein anderer Zug vorbeifährt... Mit zwei kleinen Seilbahnen ging es weiter nach Embd und Schalb. Von hier aus wanderten wir los, ziemlich dem Embdbach entlang über AUgstbordstafel bis zum Augstbordpass. Auf dem Pass verweilten wir nicht lange, da hier ein heftiger kalter Wind drüber blies. Wir stiegen also erst ein gutes Stück ins Turtmanntal ab bevor wir eine Pause zur Stärkung machten. Wir genossen die Sonne und Stille und gelangten dann bald auf den Panoramaweg zur Turtmannhütte. Panoramaweg klingt gemütlich, ist er aber nicht. Dafür ein schönes Panorama. Ein stetiges Auf und Ab über Stock und Stein und noch ein letzter steiler Anstieg von knapp 250 Hm und wir kamen gegen 17 Uhr auf der Hütte (2519 m) an.

Sonntag hiess es wieder früh aufstehen, da wir das Frühstück um 5 Uhr gewählt hatten. Wie sich später herausstellte war das die beste Entscheidung. Wir liessen es langsam angehen und wanderten um 6:15 Uhr noch mit Stirnlampe los. Schon bald gelangten wir ins Gässi und mussten ein gestuftes Felscouloir durchqueren, was aber gut mit Eisenbügeln und Seilen gesichert war. Wir folgten weiter dem Weg über die Moräne des Brunegg-Gletschers bis zum Schöllijoch (3343 m). Es hatte angefangen zu schneien und ein eisiger Wind wehte uns um die Ohren. Der teils sehr steile Weg verlief weiter links von dem Grat bis aufs Üsser Barrhorn (3610 m). Die letzten Meter im Aufstieg konnten wir schon bei Sonnenschein zurücklegen, und als wir auf dem Gipfel ankamen war der Himmel über uns fast komplett aufgerissen. Ein echtes Gipfelglück! Nach einer Pause und dem Geniessen des tollen Panoramas stiegen wir auf gleicher Route ab bis zur Turtmannhütte. Inzwischen hatte es wieder zugezogen und angefangen zu schneien, weiter unten zu regnen. Kurz unterhalb der Hütte rief ich das Ruftaxi an und wir legten die letzte Stunde Abstieg bis Vorder Sänntum im Eiltempo zurück, um nicht eine Stunde länger warten zu müssen. Wir wurden bis nach Oberems gefahren und nahmen dort die Seilbahn ins Tal nach Turtmann. Von dort aus ging es mit dem Bus und Zug wieder nach Hause. Danke Stephan für die schöne Tour!